LÄK Brandenburg zieht nach Potsdam
Die Landesärztekammer Brandenburg hat trotz Protesten von Kommunalpolitikern einen Umzug der Hauptgeschäftsstelle von Cottbus nach Potsdam beschlossen. Die Mehrheit der Kammerversammlung votierte am Samstag für einen Wegzug im Jahr 2015. Dann werde die Kammer mit der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg in einen Neubau ziehen. Einige Mitarbeiter der Hauptgeschäftsstelle sollen in Cottbus bleiben. Der gemeinsame Standort ermögliche den Mitarbeitern von Kammer und KV einen besseren...
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Wirtschaftsinteressen contra Datenschutz
Veranstaltung "Medizinqualität statt e-Card Bürokratie" am 18. April in Berlin
"Medizinische Daten sind sensibel und dürfen nicht zum Spielball wirtschaftlicher Interessen werden", stellte Dr. Silke Lüder vom Aktionsbündnis "Stoppt-die-e-card" fest. Lüder hatte zusammen mit ihren Kollegen Vertreter von Ärzte- und Zahnärzteverbänden, Patientenvereinigungen, aber auch Datenschützer und Wissenschaftler am 18. April 2012 nach Berlin eingeladen, um über "Risiken und Nebenwirkungen" ...
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Gelddrucken beim IKK-Bundesverband
Rechnungshof rügt IKK-Bundesverband
Der Bundesrechnungshof hat die Kosten der Geschäftsführung des ehemaligen IKK Bundesverbands als unangemessen kritisiert.Der Rechtsanwalt Thorsten Prigge erhalte für seine Geschäftsführertätigkeit an vier Arbeitstagen im Monat 10.000 Euro sowie eine Nebenkostenpauschale über 1.000 Euro, teilte der Bundesrechnungshof mit. Seine Aufgabe bestehe aber nur in der Abwicklung des Verbandes. Laut Bundesrechnungshof wird der ehemalige...
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IT-Schnittstelle!
So sieht der weitere Fahrplan aus
Die heftige politische Kontroverse innerhalb der Vertragsärzteschaft über den richtigen Umgang mit der IT-Schnittstelle in den Praxen könnte bald Schnee von gestern sein. Bei der Auseinandersetzung waren als Hauptprotagonisten der Deutsche Hausärzteverband (DHÄV) und die Telematik ARGE, ein Dienstleister der KVen, massiv öffentlich aneinander geraten (Stichwort: Kassentrojaner). Nach der jüngsten Gesellschafterversammlung der ARGE gibt es...
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Brandenburgs Ärzte fordern adäquate Bezahlung
Angesichts der Überschüsse der Krankenkassen hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Brandenburg angemessene Vergütungen für Ärzte gefordert. "Ärztliche Leistungen müssen adäquat bezahlt werden", heißt es in einer am Freitag verabschiedeten Resolution der KV-Vertreterversammlung. Darin wird auch eine Abschaffung der Budgets gefordert. Es sei nicht hinzunehmen, dass Ärzte "mehr als ein Drittel ihrer Arbeit nicht bezahlt bekommen", heißt es weiter. Das demotiviere viele Kollegen. Die Landesr...
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Drohende Beweislastumkehr
Im Patientenrechtegesetz, wie es jetzt geplant ist, lauern einige Stolperfallen für Ärzte – wenn es um die Haftung geht. Denn nicht nur bei groben Behandlungsfehlern kehrt sich die Beweislast um. Der nun im Bürgerlichen Gesetzbuch neu geschaffene Untertitel "Behandlungsvertrag" - das sind die neuen Paragrafen 630 a ff. - fasst die von der Rechtsprechung entwickelten Normen zusammen. Auch wenn Organisationen wie die Bundesärztekammer mit einer gewissen Erleichterung davon sprechen, der Gesetzgeb...
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Kein Arzt wird gezwungen, für die KV zu arbeiten
Privatpatienten bekommen in den meisten Fällen schneller einen Termin beim Arzt als gesetzlich Versicherte – das ist das Ergebnis eines nicht repräsentativen Tests des Bonner „General-Anzeigers“. Die KV zeigt sich wenig überrascht, der GKV-Spitzenverband empört. "Kein Arzt wird gezwungen, für die KV zu arbeiten. Da ist es konsequenter, wenn ein Arzt sagt, er behandelt nur Privatpatienten", sagte Sprecherin Ann Marini der Zeitung.
Dass ein Privatpatient schneller einen Termin bekommt, ...
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